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Schwarzer Stern


Marcus Garvey wurde 1887 geboren, wuchs in Jamaika auf und gehörte zum sehr dunkelhäutigen Teil der Bevölkerung, der die unterste, auch von helleren Afro-Jamaikanern verachtete Gesellschaftsschicht bildete1). 1914 gründete er in Jamaika die Organisation UNIA (Universal Negro Improvement Association) und übersiedelte 1916 nach New York, wo die UNIA dann so anwuchs, dass sie bereits 1920 eine Parade von 50.000 Afro-Amerikanern abhalten konnte. Die UNIA gab eine eigene Wochenzeitschrift heraus, die Negro World, und führte zahlreiche Unternehmen – Geschäfte, Hotels, Restaurants, Wäschereien, kleinere Fabriken und als besonders prestigeträchtiges Projekt die Reederei Black Star Line.2) Garvey und seine Gefolgsmänner traten in eindrucksvollen Uniformen auf und in mitreißenden Reden rief er zu Solidarität unter allen aus Afrika Stammenden, zu Stolz auf diese Herkunft und zum Aufbruch in eine Unabhängigkeit auf, wobei seine Ideen auch eine Rücksiedlung von Afro-Amerikanern nach Afrika umfassten.3) 1923 wurde Garvey wegen einer Gesetzesübertretung beim Verkauf von Aktien für ein Schiff der Black Star Line gerichtlich verurteilt, von 1925 bis 1927 inhaftiert und anschließend des Landes verwiesen.4)

 

Herkömmliche Darstellung

Garveys Bewegung gilt als erste afro-amerikanische Massenbewegung5) und es ist unbestritten, dass Garvey ein starker Förderer des Selbstbewusstseins der vielfach gedemütigten afro-amerikanischen Minderheit war.6) Seine Anhängerschaft wird überwiegend unter ungebildeten Arbeitern in den Städten des Nordens angenommen7) und ihre Begeisterung für die Bewegung mehr als Protest gegen ihre Diskriminierung gesehen denn als Zustimmung zu seinen Ideen8). Er erscheint als charismatischer, auf Ungebildete verführerisch wirkender, unseriöser Führer, der sich in geradezu lächerlicher Weise in Szene setzte und bald erbärmlich scheiterte, worauf sich die gesamte Bewegung allmählich verlief.9)

 

Wahre Stärke

Der Historiker Adam Ewing kritisierte 2014: Die Darstellung der von Garvey aufgebauten Bewegung bleibe immer noch weitgehend beschränkt auf Garveys Triumphe und Probleme sowie auf die bombastischen und letztlich flüchtigen Effekte der Blütezeit der UNIA in Harlem, als der Garveyismus seine augenfälligsten Erfolge hatte, also ungefähr der Jahre 1919 bis 1924. Garvey erscheine dabei wie ein Komet, der am Firmament aufleuchtet und dann auf die Erde stürzt, sodass jede Anerkennung seiner Leistungen vom darauffolgenden Untergang gedämpft werde.10) Der Historiker Steven Hahn forderte bereits einige Jahre zuvor eine erweiterte und tiefergehende Erforschung der Geschichte des Garveyismus. Die Aussagen dieser beiden Autoren ergeben ein beträchtlich verändertes Bild der Bewegung Garveys:

Die UNIA hatte zwar tatsächlich die größten Niederlassungen in den Städten des Nordens. Ihre stärkste war in New York mit mindestens 30.000 Mitgliedern, gefolgt von Philadelphia und Chicago. Aber es gab 1922 bereits mehr als tausend weit verstreute Niederlassungen, ihre Zahl wuchs selbst nach Garveys Inhaftierung weiter und mehr als 200 von ihnen befanden sich sogar außerhalb der USA, nämlich in Afrika, Südamerika, Kanada und der Karibik. Die meisten Niederlassungen bestanden in den früheren Sklavenhalterstaaten des Südens, auch wenn ihre jeweilige Mitgliederzahl meistens gering war, oft nur 10 bis 30 Personen. Die UNIA-Zeitschrift Negro World kursierte noch viel weiter, als es Niederlassungen gab.11)

Es scheint richtig zu sein, dass die Anhängerschaft der UNIA fast überall überwiegend aus „schwarzen“ Arbeitern und ihren Familien bestand, doch waren es aufstrebende Leute12), die genug Bildung besaßen, um am Lesen einer Zeitung und an größeren politischen Zusammenhängen interessiert zu sein. Nur wenige Afro-Amerikaner erreichten einen höheren gesellschaftlichen Status. Die Garvey-Anhängerschaft war vielfältig und umfasste zum Beispiel Leute, die gerade aus der Karibik oder aus Südamerika in die nördlichen Städte der USA eingewandert waren, Kohlebergarbeiter in West-Virgina, Farmpächter (Sharecropper) im so genannten Mississippi-Delta, Hafenarbeiter in Seehandelszentren, Zuckerrohrschneider im ländlichen Louisiana, Tabakpflücker in North-Carolina. In der Karibik kursierten geschmuggelte Kopien der Negro World und stachelten Garveyisten zu einer Welle von Aufständen und Arbeiterunruhen an, vor allem in Belize, Trinidad und der Panamakanal-Zone. In Afrika entfachte der Garveyismus antikoloniale Aktivität, besonders im Kongo, in Kenya, Südafrika und Namibia.13)

Die Botschaften Garveys und anderer UNIA-Führer waren auf die breite afro-amerikanische Bevölkerung zugeschnitten. Ihre Sprache, ihre Ideen, ihr Tonfall war den Leuten vertraut und ihre Kritik an der amerikanischen Gesellschaft machte für Afro-Amerikaner Sinn. Die Garvey-Aktivisten knüpften an etablierte Einrichtungen der Community an, vor allem an die Gemeinschaftsrituale der Kirchen und Vereine. Ihre Erklärungen und Ziele entsprachen den alten Anliegen aus der Zeit nach der Sklavenbefreiung und den allgemeinen sozialen und politischen Erfahrungen der meisten Afro-Amerikaner. Sie stellten diese Themen jedoch in einen neuen, nun globalen Kontext, der es den Anhängern ermöglichte, sich in einem Rahmen der Stärke und des Stolzes zu sehen. Dazu gehörte auch eine neue, erweiterte Identität, die zugleich auf gewohnten Vorstellungen beruhte, insbesondere der der „Rasse“.14)

Die theoretische Grundlage des Garveyismus bestand aus aktualisierten Ideen einer Reihe von Intellektuellen des 19. Jahrhunderts.15) Garvey präsentierte sich wechselnd als Ideologe, Befreier und Prophet, war aber in erster Linie ein Organisator und Propagandist und die gesamte Bewegung war weniger eine ideologische als eine politische, in der Prozesse wichtiger waren als Standpunkte.16) Vor allem durch konkrete Aktionen wie Paraden, Redewettbewerbe, Zeitungsvertrieb, Armenhilfe, Tragen von Uniformen, Gründen lokaler Institutionen und Einweihen von Schifffahrtslinien vermittelten die Garveyisten ein „Rassen“-Bewusstsein, das für viele „schwarze“ Menschen rund um die Welt real und überzeugend war.17) Obwohl die wenigen Schiffe der Black Star Line nicht in bestem Zustand waren, bildeten sie ein Symbol der Stärke, des Stolzes und einer besseren Zukunft. Viele „Schwarze“ begrüßten sie begeistert, wenn sie in einen Hafen einfuhren, von New York bis Havanna und Colón (Panama).18) Das Bedeutendste am Garveyismus waren aber letztlich nicht die spektakulären Aktionen, die Paraden, Schifffahrtslinien und Kolonisierungspläne, sondern die Einbindung seiner Anhänger in ein anhaltendes, eher informelles Projekt des Organisierens, des Aufbaus von Netzwerken und der Bewusstseinsbildung.19) Dieses Projekt war mit einigen weitgefassten, aber relativ feststehenden Annahmen verbunden, die beharrlich verbreitet wurden: 1.) der Überzeugung, dass die Erlösung Afrikas und die Erlösung des „Negers“ miteinander verbunden und vorherbestimmt sind; 2.) der Betrachtung der „Negerrasse“ als eine einheitliche, uralte Kategorie der Zusammengehörigkeit; 3.) einem Verständnis der Geschichte, das eine absteigende „weiße“ Zivilisation und eine aufsteigende der „Neger“ suggerierte.20)

Garvey ist heute vor allem für die „Zurück-nach-Afrika“-Idee bekannt.21) Es ging ihm jedoch zunächst einmal weniger um eine Rücksiedlung als um eine Vertreibung der europäischen Kolonialmächte aus Afrika sowie um ein gemeinsames Selbstverständnis aller „Schwarzen“ als afrikanische Bürger, egal wo sie leben. Er proklamierte, dass die UNIA derzeit noch keine Rückkehr nach Afrika plane. Später erklärte einer seiner Anhänger, Garvey habe nie für eine Rückkehr aller Afro-Amerikaner nach Afrika plädiert, sondern lediglich gelehrt, dass man solange, als man im Haus eines anderen lebt, nicht regieren kann und Afrika der einzige Erdteil sei, in dem „Schwarze“ eine eigene Regierung haben könnten. Garvey ging es um ein Sich-Vorbereiten, um den Aufbau einer entsprechenden Organisation und er verstand die UNIA als eine embryonale Form einer neuen afrikanischen Nation und als eine Art Exilregierung. Die Black Star Line war zunächst vor allem dazu gedacht, einen eigenen Handel zwischen Amerika, der Karibik und Afrika aufzubauen.22)

Abgesehen davon, dass Garvey also keineswegs mit seinen Schiffen auf der Stelle alle seine Anhänger nach Afrika bringen wollte, gab es seit Anfang des 19. Jahrhunderts mehrfach Rücksiedlungsunternehmungen, die schließlich zur Gründung des Staates Liberia führten.23) Bis zur Unabhängigkeitserklärung Liberias im Jahr 1847 waren immerhin mehr als 14.000 Afro-Amerikaner dorthin gelangt24) und manche brachten es zu Wohlstand25). Allerdings endeten auch manche Versuche, in Afrika eine Heimat zu finden, ernüchternd und für die Mehrheit der Afro-Amerikaner war eine Übersiedlung nach Afrika nicht attraktiv oder einfach unerschwinglich.26) Jedenfalls erscheint die Vorstellung, dass nach Aufbau einer starken Organisation mit transatlantischem Handelsnetz und Armee eine Übersiedlung in großem Stil eine echte Befreiung von Afro-Amerikanern bringen könnte (vielleicht vergleichbar mit der späteren Gründung Israels), wohl nicht als völlig irreal.

Nach der offiziellen Aufhebung der Sklaverei auch in den Südstaaten der USA im Jahr 1865 wollten viele Befreite das verhasste Umfeld, in dem sie geknechtet und ausgebeutet wurden, verlassen und eine Heimat finden, in der sie unbehelligt von der Gewalt „Weißer“ in ihren eigenen Gemeinschaften leben können. Die ehemaligen Sklavenhalter unterbanden jedoch mit allen Mitteln eine Abwanderung, da sie sich ohne die Arbeitskraft der Befreiten nicht in der Lage sahen, ihre landwirtschaftlichen Betriebe weiterzuführen. Daher gelang es nur wenigen Befreiten, den Süden zu verlassen.27) Etliche fanden aber innerhalb der Südstaaten Möglichkeiten, ein gewisses Maß an Selbstbestimmtheit zu erlangen. So konnten manche eigene Siedlungen, in manchen Fällen sogar so genannte „Black Towns“28) bilden und viele ließen sich außerhalb von Gemeinden nieder, versammelt auf gepachteten Plantagen, am Rand von Marktstädten oder um kleine Zentren afro-amerikanischer Landbesitzer oder Pächter herum. Ihre Gemeinschaften wurden von Verwandtschaftsverbänden, Kirchen, Schulen und Vereinen zu wechselseitiger Hilfe zusammengehalten sowie vom Entschluss, sich möglichst weit aus der Reichweite der „Weißen“ zu entfernen.29) Auf diese Weise konnten sie sich am ehesten vor dem Lynchen, der Entrechtung und der gesetzlichen „Rassentrennung“ schützen, mit denen Rassisten die Unterwerfung der Afro-Amerikaner verschlimmerten. Unter diesen bedrohlichen Umständen schien unbestreitbar zu sein, dass – wie Garvey  behauptete – Amerika ein Land der „Weißen“ ist, „weißer“ Rassismus unauflösbar ist, „weiße“ Verbündete selten und wirkungslos sind und sich Afro-Amerikaner daher zur Selbstverteidigung organisieren müssen. Als afro-amerikanische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrten, an dem sich die USA beteiligten, um die „Welt sicher für Demokratie“ zu machen, wie es hieß, und zuhause eine noch verschärfte Unterdrückung vorfanden; als sich tausende afro-amerikanische Südstaatler auf den Weg in die Städte des Nordens machten; als afro-amerikanische Zeitungen wie der Chicago Defender und dann die Negro World zu zirkulieren begannen – da erhielten viele Afro-Amerikaner neue, größere Perspektiven, aus denen der von Garvey propagierte überregionale Zusammenschluss „Schwarzer“ als erfolgversprechender Weg zur Überwindung ihrer Unterdrückung erschien.30) Es scheint damals im Untergrund eine breite politische Aktivität gegeben zu haben, von der Garveys Kampf nur ein Teil war.31) Die Ansätze und Initiativen dürften vielfältig gewesen sein, doch waren Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Selbstverteidigung vor allem für Arbeiter und Arme stets wichtige Ziele32).

 

Gründe der beschränkten Wahrnehmung

W.E.B. Du Bois würdigte zwar Garveys Charisma, Energie und Eloquenz33), lehnte aber wie andere Intellektuelle34) seine Auffassungen und seine Art der Inszenierung35) entschieden ab, was heftige wechselseitige Kritik in der Öffentlichkeit zur Folge hatte. Die Differenzen gründeten vor allem in ihren sehr unterschiedlichen Klassenzugehörigkeiten.36) Du Bois stand an der Spitze des „talentierten Zehntels“, wie er selbst die dünne afro-amerikanische Bildungsschicht nannte, während Garvey aus der Arbeiterklasse kam und sich auch an diese bei Weitem überwiegende afro-amerikanische Bevölkerungsgruppe wandte. Daraus folgten nicht nur sehr verschiedene Stile der Agitation, sondern zum Beispiel auch gegensätzliche Vorstellungen darüber, inwieweit innerhalb der amerikanischen Gesellschaft Fortschritte für Afro-Amerikaner erreichbar sind oder außerhalb angestrebt werden sollten. Das „talentierte Zehntel“ hatte bereits innerhalb einen beträchtlichen Aufstieg geschafft, wollte seinen wertvollen Anteil an gesellschaftlichen Möglichkeiten keineswegs verlieren und identifizierte sich daher mit Amerika weit mehr als Arbeiter am Boden der sozialen Hierarchie. Historiker standen Intellektuellen wie Du Bois verständlicherweise näher und scheinen Du Bois‘ Geringschätzung für Garvey übernommen zu haben.37) Nach Steven Hahns Wahrnehmung neigten sie allgemein zu einer Sicht, die eine Integration und Assimilation der Afro-Amerikaner in die amerikanische Gesellschaft bevorzugt, Sklaven und Befreiten wenig politischen Eigenwillen zugesteht und Separatismus als verfehlte Folge eines Kreislaufs des Rassismus erklärt. Erst neuere Historiker würden diese Betrachtungsweisen durchbrechen.38) Adam Ewing ist offenbar einer dieser jüngeren Geschichtswissenschaftler, die Hahns Aufforderung nachkommen, bessere Erklärungen für die enorme und anhaltende Anziehungskraft des Garveyismus unter Afro-Amerikanern in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zu entwickeln.39)

 

Langzeitwirkung

Die UNIA verlor ab den späten 1920er Jahren viele ihrer Anhänger, doch tauchten sie dann in zahlreichen anderen afro-amerikanischen Organisationen wieder auf, zum Beispiel in der Gewerkschaft Congress of Industrial Organizations, in der kommunistischen Partei, in der Arbeiterorganisation Brotherhood of Sleeping Car Porters, in der Gewerkschaft der Pachtbauern Southern Tenant Farmers’ Union, in städtischen Arbeiterbewegungen, im Revolutionary Action Movement, in der Black Panther Party, in Father Divine’s Peace Movement und in der Nation of Islam, deren Leiter (Elijah Muhammad) ein Garvey-Anhänger war.40) Aus Steven Hahns Sicht hinterließ der Garveyismus seinen Abdruck auf jeder größeren „schwarzen“ sozialen und politischen Bewegung des 20. Jahrhunderts, und zwar in den USA wie anderswo, und übte einen (oft dominierenden) Einfluss auf jede Form von populärem „schwarzem“ Nationalismus in den USA aus.41)

Obwohl Garvey bereits 1940 gestorben war, sagte Malcolm X im Jahr 1964 zu einem Interviewer: „Sie wissen, dass Marcus Garvey am Leben ist. Es war Marcus Garveys Philosophie des Panafrikanismus, die die gesamte Freiheitsbewegung initiierte […] und wenn es nicht Marcus Garvey und die Fundamente, die er legte, gegeben hätte, so gäbe es heute in der Karibik keine unabhängigen Staaten. Alle Freiheitsbewegungen, die heute genau hier in Amerika stattfinden, wurden von der Arbeit und den Lehren Marcus Garveys initiiert.“42) Als Martin Luther King im Jahr 1965 das Grab von Marcus Garvey besuchte, pries er ihn als ersten „Farbigen“ in der Geschichte der USA, der eine Massenbewegung entwickelte und anführte, und als Ersten, der Millionen von „Negern” ein Gefühl von Würde und Bestimmung gab.43)

Der Geist des Garveyismus zieht sich auch durch die Jazz-Geschichte. So stellte die Jazz-Forscherin Ingrid Monson fest, dass Garveys Vermächtnis besonders wichtig ist für ein Verständnis der langen Geschichte der Verbindung spiritueller, politischer und afrikanistischer Interessen in der afro-amerikanischen Kultur und für ein Verständnis ihres Einflusses auf die Jazz-Welt der 1960er Jahre.44) In populärer Musik wirkte Garveys Botschaft besonders in der von der Rastafari-Bewegung getragenen Reggae-Musik fort45) sowie auch in „schwarz-nationalistischen“ Strömungen etwa des Hip-Hop.

 

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Fußnoten können direkt im Artikel gelesen werden, wenn man mit der Maus den Pfeil über die Fußnoten-Zahl führt.

  1. QUELLE: Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 394f.
  2. QUELLE: Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 389f.
  3. QUELLE: Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 390-392
  4. QUELLEN: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 504f.; Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 392
  5. John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr.: Garveys „Bedeutung besteht darin, dass es sich um die erste Massenbewegung unter Afro-Amerikanern handelte […].“ (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 505) – Steven Hahn: Die Bewegung Garveys und seiner UNIA sei als größte Massenbewegung der Leute afrikanischer Abstammung im 20. Jahrhundert anerkannt. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 854-855)
  6. John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr.: „Die Basis von Garveys Popularität war sein Appell an den Rassenstolz zu einer Zeit, in der Afro-Amerikaner im Allgemeinen so wenig hatten, worauf sie stolz sein konnten.“ (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 503)
  7. John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr.: „Garveys Lehren wirkten auf ungebildete und naive schwarze Städter, die erst vor Kurzem von der Farm in die Stadt gezogen waren, wie ein Magnet.“ (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 504) – Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton: „Garvey schätzte den Stimmungswandel und den Umschwung des Bewusstseins unter African Americans in den zwanziger Jahren richtig ein. Seine Ideologie richtete sich an die schwarzen Massen […]. Seine größte Popularität besaß er unter den weniger gebildeten Arbeitern der Städte im Norden.“ (QUELLE: Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 395)
  8. John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr.: „Das verbreitete Interesse an Garveys Programm ist eher als Protest gegen schwarzenfeindliche Kampagnen der Nachkriegsjahre zu verstehen denn als Zustimmung zu den fantastischen Plänen dieses schwarzen Führers. Seine Bedeutung besteht darin, dass es sich um die erste Massenbewegung unter Afro-Amerikanern handelte, die zudem ein Indikator dafür war, wie starke Zweifel die Afro-Amerikaner hegten, ob sie jemals Bürger erster Klasse in dem einzigen Vaterland, das sie hatten, werden würden.“ (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 505)
  9. John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr.: „Die meisten führenden Afro-Amerikaner griffen ihn als unseriösen, egozentrischen Schwindler an, doch er konterte, indem er sie Opportunisten, Lügner, Diebe und Verräter nannte.“ (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 504) – Steven Hahn: Garvey und die UNIA würden oft nur erwähnt werden, um marginalisiert, abgelehnt oder belächelt zu werden. – Erwähnungen des Garveyismus und der UNIA begännen natürlich mit Garvey selbst, einer Figur, die größtenteils verachtet, herabgewürdigt und verhöhnt werde. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 872-873 und 875-876)
  10. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 4f.
  11. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 899-901, 907-910, 914-915, 923, 925-926 und 927-928
  12. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Position 936
  13. QUELLE: Adam Ewing, Remembering Marcus Garvey and Rethinking His Legacy, 6. Juni 2012, Internet-Adresse: http://footnote.co/remembering-marcus-garvey/
  14. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 983-987
  15. Steven Hahn: Zweifelsohne sei der intellektuelle Stammbaum Garveys und des Garveyismus schon zuvor ausgearbeitet worden und er umfasse eine Reihe von Nationalisten, Pro-Nationalisten und Emigrationisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 989-990) – Adam Ewing: Garveys intellektuelles Programm sei ein Flickwerk gewesen, eine abgeleitete Zusammenstellung der größten Hits der „schwarzen“ Intellektuellen des 19. Jahrhunderts, die aktualisiert wurden und somit die neuen Strömungen des antikolonialen Aktivismus und Rassismus widerspiegelten. (QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 6)
  16. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 6f.
  17. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 9
  18. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 975-977
  19. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 5
  20. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 6
  21. Zum Beispiel beginnt ein Eintrag über Garvey in einem Online-Lexikon des britischen Rundfunks BBC über historische Persönlichkeiten mit der Aussage: Garvey sei ein in Jamaika geborener „schwarzer“ Nationalist gewesen, der in den USA eine „Zurück-nach-Afrika“-Bewegung begründet habe. (QUELLE: Internet-Adresse: http://www.bbc.co.uk/history/historic_figures/garvey_marcus.shtml)
  22. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 955-958, 960-962, 963-964, 967-968 und 970-971
  23. Im Jahr 1815 brachte der afro-amerikanische Geschäftsmann Paul Cuffe 38 Afro-Amerikaner nach Sierra Leone, die sich dort ansiedeln wollten. In den Folgejahren transportierte die American Colonization Society tausende Afro-Amerikaner nach Liberia. Dieser Organisation gehörten einflussreiche „Weiße“ an, die die Repatriierung betrieben, um freie und befreite Afro-Amerikaner loszuwerden. (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 146 und 242-246) – Der erste Staatspräsident Liberias wurde 1809 in den USA geboren, und zwar als Sohn befreiter Sklaven.
  24. QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 244
  25. Zum Beispiel war der erste Präsident Liberias ein wohlhabender Kaufmann, der mehrere Schiffe besaß. – 1875 besaßen liberianische Kaufleute insgesamt 54 Schiffe. Viele von ihnen waren reich, europäisch gebildet und bildeten eine abgehobene Elite. (QUELLE: John Iliffe, Geschichte Afrikas, 2003/1995, S. 210)
  26. Als die Hoffnungen der ehemaligen Sklaven und ihrer Nachfahren auf Erlangung echter Bürgerrechte zerrannen, sah der angesehene afro-amerikanische Bischof Henry M. Turner einen Ausweg in der Emigration nach Afrika. Die größte Gruppe, die seine Bemühungen um eine Repatriierung von Afro-Amerikanern nach Liberia unterstützte, gehörte der afro-amerikanischen Arbeiterklasse der Südstaaten an, die alltäglich der Härte, Gewalt und demütigenden Übergriffe des Jim-Crow-Systems ausgesetzt war. Diese Leute hatten jedoch weder das Geld noch die Mittel, nach Afrika zu gelangen. Turner dachte an eine Emigration von zwei bis drei Millionen hart arbeitender, intelligenter Afro-Amerikaner mit Selbstvertrauen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne. Er finanzierte und leitete in den Jahren 1895 und 1896 zwei Reisen nach Liberia. Das Experiment war für die afro-amerikanischen Reisegruppen jedoch enttäuschend und sie warfen ihm daraufhin vor, Geld, Ressourcen und Zeit verschwendet zu haben. Nach ihrer Rückkehr in die USA begannen ihre Berichte, Turners Glaubwürdigkeit und seinen Einfluss in der afro-amerikanischen Community zu untergraben. (QUELLE: Jordan O. Alexander, Trailblazer: The Legacy of Bishop Henry M. Turner During the Civil War, Reconstruction, and Jim Crowism, Online-Magazin Bound Away: The Liberty Journal of History, Jahrgang 1, Nummer 1, Artikel 5, Internet-Adresse: http://digitalcommons.liberty.edu/ljh/vol1/iss1/5, mit Quellenangaben)
  27. Steven Hahn: In den 1870er und 1880er Jahren sei der Emigrationismus im Baumwollgürtel des Tiefen Südens zu einer großen Bewegung angewachsen. Im Rahmen dieser Bestrebungen hätten Afro-Amerikaner örtliche Treffen abgehalten, Klubs organisiert, Petitionen an den Kongress und den Präsidenten verfasst, mit der American Colonization Society korrespondiert, Literatur herumgereicht und sich nach verschiedenen Orten umgesehen, nach dem Gebiet westlich des Mississippi, nach der Karibik und nach Liberia. Sie hätten das vor allem getan, um ihre Gemeinschaften auf einem stabileren und sichereren Fundament neu zu errichten. Sich hätten davon gesprochen, den Bedrohungen, Zwängen, der Verletzlichkeit und den für sie und ihre Kinder begrenzten Perspektiven zu entkommen, sich selbst für eine Heimat zu organisieren, für sich und zukünftige Generationen eine freie und unabhängige Führung einzurichten, sich selbst einen Namen und eine Nation zu geben. Zwei Führer in Mississippi hätten erklärt, sie würden ein Volk sein wollen, nicht hier bleiben können und gezwungen sein, das Land zu verlassen. Diese Bestrebungen und Ziele schienen so prophetisch gewesen zu sein, dass sie mit einem „Exodus” verglichen wurden und manche ihrer Beteiligten als „Exoduster“ bezeichnet wurden. So ansteckend seien die Hoffnungen und die Aufregung gewesen, dass sie mit einem Fieber verglichen wurden. – Die Hindernisse jedoch, die den Emigrationisten der Zeit nach der Emanzipation entgegenstanden, seien, gelinde gesagt, beträchtlich gewesen. – Letztlich habe es nur sehr wenige Fenster für ein Weggehen gegeben. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1004-1011 und 1015)
  28. zum Beispiel Mound Bayou, Mississippi; Promiseland, South Carolina; Freetown, South Carolina; New Rising Star, Alabama; Klondike, Alabama; Peace, Arkansas; Bookman, Arkansas; New Africa, Mississippi
  29. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1017-1025
  30. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1038-1043 und 943-945
  31. Steven Hahn: Das Ausmaß der Organisation und der Anziehungskraft der UNIA in den einzelnen Teilen der USA werde derzeit kaum verstanden. Die Standorte der vielen, in den 1910er und 1920er Jahren aufgebauten Niederlassungen (Divisionen) würden einen nützlichen Startpunkt bieten, aber uns auch zu einem wichtigen Untergrund afro-amerikanischer politischer Aktivität des 19. und 20. Jahrhunderts hinführen, von der die UNIA bloß ein Teil war. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1043-1045)
  32. Steven Hahn: Der Jim-Crow-Süden habe nicht nur pulsierende afro-amerikanische Verbindungswege enthalten, von denen viele praktisch unterirdisch verliefen, sondern auch eine Hybridität der Politik und der politischen Ideen unter Afro-Amerikanern gezeigt, die sich dem üblichen Gegensatz von Integrationismus und Separatismus, Assimilationismus und Nationalismus, NAACP und UNIA, Bürgerrechte und Black Power widersetzte. Diese Verbindungswege und diese Hybridität würden uns helfen, besser zu verstehen, wie verzahnt und wechselseitig verstärkend die afro-amerikanischen politischen Verläufe im letzten Jahrhundert waren und wie wichtig, vor allem unter Arbeitern und Armen, die Traditionen der Selbstbestimmung und Selbstverteidigung waren. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1077-1080)
  33. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Position 1142
  34. John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr.: Die „meisten führenden Afro-Amerikaner“ hätten Garvey als „unseriösen, egozentrischen Schwindler“ angegriffen. (QUELLE: John Hope Franklin/Alfred A. Moss jr., Von der Sklaverei zur Freiheit, 1999, S. 504)
  35. Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton zitierten zum Beispiel Du Bois‘ verächtliche Beschreibung einer prunkvollen Zeremonie der UNIA, bei der Mitglieder „in den Adel gehoben“ sowie zum Ritter und Herzog von Uganda und Niger ernannt wurden. (QUELLE: Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 393)
  36. QUELLE: Norbert Finzsch/James O. Horton/Lois E. Horton, Von Benin nach Baltimore, 1999. S. 394
  37. Steven Hahn: Historiker und andere Autoren seien nicht sehr interessiert an Marcus Garvey, an der UNIA-Bewegung, an der Art von Leuten, die von der Bewegung angezogen wurden, oder an der Strömung nationalistischer Ansichten, die Garvey repräsentierte. Hingegen seien sie sehr an W.E.B. Du Bois und am Vermächtnis, mit dem er identifiziert wird, interessiert. Und obwohl Du Bois Garveys Charisma, Energie und Eloquenz bewunderte, habe er nicht nur Garveys Politik und Verhalten angegriffen, sondern auch geholfen, Garvey inmitten seiner Probleme mit dem Gesetz zu isolieren. – Du Bois‘ negative Darstellung Garveys und seine Vorwürfe gegen ihn seien von vielen Historikern übernommen worden und hätten geholfen, Wissenschaftler davon abzuhalten, Garvey und die UNIA ernst zu nehmen. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1139-1143 und 1145-1146)
  38. Steven Hahn: Die Historiker würden dazu neigen, ihre Zugänge und Analysen um ein weithin akzeptiertes Set von Vorstellungen herum zu entwickeln. Sie würden eine afro-amerikanische Identifikation mit den USA betonen und die Bedeutung des afro-amerikanischen Interesses an Emigration, Repatriierung oder Panafrikanismus schmälern. Sie würden Sklaven als apolitische oder „präpolitische“ Leute betrachten, die zwar zu Widerstand und sogar Rebellion fähig waren, aber nicht dazu, sich in irgendeiner erkennbaren Weise selbst als politische Akteure zu organisieren. In ihren Augen sei Politik zu Ex-Sklaven von außerhalb ihrer eigenen Gemeinschaften gelangt. Sie würden afro-amerikanische Kämpfe um Eingliederung und Assimilation, um individuelle Rechte und Bürgerschaft bevorzugen und als legitim darstellen, afro-amerikanisches Interesse an Separatismus und Entwicklung von Gemeinschaft, an kollektiven Rechten und an Formen von Nationalismus hingegen als Folge von Versagen und Niederlage betrachten, als eine Art Integritätsmangel. Stimmen und Bewegungen, die nicht in den integrationistischen Rahmen oder in die integrationistische Darstellung passen, würden häufig entweder ignoriert oder an den Rand verwiesen werden und nur anerkannt werden, um in der Bedeutung herabgesetzt zu werden, sowie hauptsächlich als Komponenten der Pathologien und Zyklen des amerikanischen Rassismus betrachtet werden. Und obwohl eine zunehmende Zahl von Historikern bedeutende Infragestellungen dieser Perspektive vorgelegt haben, würden diese sie noch nicht zu verdrängen drohen. (QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1150-1157)
  39. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 131
  40. QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 240
  41. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 863-866
  42. QUELLE: Steven Hahn, The Political Worlds of Slavery and Freedom, 2009, Kindle-Ausgabe, Positionen 1124-1127, eigene Übersetzung
  43. QUELLE: Adam Ewing, Remembering Marcus Garvey and Rethinking His Legacy, 6. Juni 2012, Internet-Adresse: http://footnote.co/remembering-marcus-garvey/, Quellenangabe: Mary G. Rolinson, Grassroots Garveyism: The Universal Negro Improvement Association in the Rural South, 1920-1927, 2007, S. 190
  44. QUELLE: Ingrid Monson, Freedom Sounds, 2007, S. 143
  45. Adam Ewing: Die Bewegung des Garveyismus habe einen prägenden Einfluss auf das Auftauchen der Rastafari-Bewegung gehabt, deren Anhänger Garvey als Propheten betrachten, als einen Johannes den Täufer für Ras Tafari, Kaiser Haile Selassie und Wiederkunft Christi. (QUELLE: Adam Ewing, The Age of Garvey: How a Jamaican Activist Created a Mass Movement and Changed Global Black Politics, 2014, Kindle-Ausgabe, S. 240)

 

 

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